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Lieber Papst, stellvertretender Gott

dein oberster Chef hat mir beim beten zugehört. Jetzt bin ich auf dem Weg nach Amerika, was schon immer mein Traum war.

Nun sitze ich im Terminal, in Los Angeles,
und halte das TIME-Magazin in Händen. Verwundert lese ich über Mekka, dem heiligen Ort einer anderen Religion.

Unser Padre Giovanni aus Peru,
hat uns nie davon erzählt. Hätte er das damals getan, würden wir heute anderen Religionen mit Respekt begegnen. Er hat damit auch meine Wahl der Religion verwehrt. Wem kann ich jetzt noch glauben?

Wo und wer ist mein Gott?
Dafür haben wir singen und beten gelernt. Geholfen hat das nicht. Er hat auch von der Hölle gesprochen, wovor wir viel Respekt und noch mehr Angst hatten. Ich hätte gerne interessanteres über Gott erfahren, etwa was wir mit Liebe alles erreichen können.

Mekka ist auch kein Staat
wie der Vatikan es ist. In Rom nämlich wohnen nur Menschen, welche die Schule besucht haben und sich die Miete leisten können. Die Hungernden, die Armen und Kranken leben und betteln auf den Strassen. Jene nämlich, um die sich Christus gekümmert hatte.

Nun, mein lieber Papst, Du magst ja ein netter Kumpel sein, ich habe mich jedoch entschieden Abstand zu nehmen von Rom. Nimm es mir nicht übel.

Übrigens, das mit der Hölle
ist eine der Un-Wahrheiten, welche der Vatikan den Gläubigen predigt.

Also dann Herr Papst, ich fliege jetzt weiter nach New York.
Ciao

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