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Freie Wahlen für das Volk
Der erste Diktator hat sein demonstrierendes Volk besiegt.

Am Abend, nach den letzten Schüssen, sitzt er mit seinem General beim Dinner.

"Das war kein leichtes Unterfangen, Herr General. Sie haben für mein Land grossartige Arbeit geleistet. Diese unzufriedenen Menschen wissen ja nicht, wie schwer es ist ein fürsorgender Landesvater zu sein".

Der General kaut gerade an einem Stück grilliertem Lammfleisch und ist glücklich, nicht antworten zu müssen. Er nickt mit dem Kopf und schluckt sein Fleisch herunter.

"Wir werden jetzt Wahlen ansetzen, damit diese Unwissenden mich zu ihren Präsidenten wählen können".

Der General hat sein Besteck in den Teller gelegt, wendet sich zum Diktator hin, schaut ihm ins Gesicht und nimmt einen tiefen Atemzug, "Herr President, es gibt kein Volk mehr, zählen sie die Grabsteine als Stimmen und ihr Volk wird Sie ohne Widerstand wählen".

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