« November 2009 | Main | Februar 2010 »

Charles_und_sein_BMW.jpg

Das-Lexikon.jpg
Bank
Ein Haus wo Bankräuber leben. Die halten sich immer in der obersten Etage auf. Die Kunden der Bank bezahlen für den Unterhalt der Räuber.

Das-Lexikon.jpg
Pfarrer
Arbeitet für Gott und für sich selbst. Nebst dem Papst hat der Pfarrer den sichersten Job, ein warmes Bett und immer einen gefüllten Kühlschrank.

Die Pension des Pfarrers bezahlen seine Schäfchen, welche unsichere Arbeitsplätze haben. Darum gehen sie in die Kirche um für ein besseres Leben zu beten.

Das-Lexikon.jpg
Waffenfabrikant
Ein Mensch der im Erwachsenenalter taub, stumm und gefühllos geworden ist.

Maers_und_Gaddafi.jpg

Morits_Schicksal.jpg

Das-Lexikon.jpg
Wahrheit
Deckmantel der Lüge.
Ein Beispiel
Du triffst den Teufel und fragst ihn, "Sagst Du mir die Wahrheit?".
"Schau mal", wird er dir mit einem warmen Lächeln erwidern, "Wie kann ich dich anlügen, jetzt wo Du weisst, dass ich der Teufel bin?". Er legt seine Hand auf deine Schulter und meint, "Ich bring das nicht über mein Herz".

Das-Lexikon.jpg

Das-Lexikon.jpg
Arzt
Ein Unwissender.
In der Sprechstunde, die kürzer ist als eine Stunde, schaut er dem Patienten ratlos ins Gesicht und fragt, "Was fehlt Ihnen?"

Das-Lexikon.jpg
Papst
Ein Mann der in Rom lebt. In einem grossen Palast. Mit vielen anderen Männern. Er trägt aussergewöhnliche Kleider und kann "Frohe Ostern" in 20 Sprachen sprechen. Er sei Gottes Stellvertreter und unfehlbar. Nach dieser Bevollmächtigung wird immer noch gesucht.

An Feiertagen steht er mit ausgebreiteten Armen auf einem Balkon und macht den Anschein, wegfliegen zu wollen. Wohin? Niemand weiss es. Auch Gott rätselt.

Das-Lexikon.jpg
Kriegsherr
Z. B. Herr Bush, Herr Obama, Herr Clinton, Herr Nixon, Herr Johnson, Herr Reagan, Herr usw. Interessanterweise alles Amerikaner. Warum wohl? Sind es die Bodenschätze?

Das-Lexikon.jpg
Krieg
Die berechenbare Konsequenz von zivilisierten Menschen. Wenn ein Erwachsener, der sich geistig immer noch auf dem Spielplatz aufhält, zum anderen Erwachsenen sagt, "Gib mir deine Bodenschätze, oder ich schlage dir den Schädel ein.

Das-Lexikon.jpg
Kirche
Nicht zu verwechseln mit Kino. Kirche ist Gratis. Ohne Pause, ohne Pop Korn. Dafür werden Wiederholungen gezeigt und aus lauter Freude wird gesungen.

Das-Lexikon.jpg
Politiker
Ein Mensch der viel verspricht. Seine Sprache ist ölig, seine Erscheinung schmierig und seine Projekte ranzig.

Das-Lexikon.jpg
Fuck You
Ein amerikanisches Wort. Im Alltag wird es anstelle einer Schuss-Waffe verwendet. Die Opfer dürfen zurück schiessen. Mit der gleichen Waffe.

Das-Lexikon.jpg
Mother-Fucker
Ein anderes, alltägliches Wort aus Amerika. Die Opfer überleben in den meisten Fällen. Das ganze ist kostensparend, weil man immer die gleiche Munition verwenden kann.

Das-Lexikon.jpg
Königreich
Ein Ort wo Durchschnittsbürger am Strassenrand stehen dürfen, um die Herrschenden vorbeifahren zu sehen. Hier darf man winken und Blumen werfen. Man darf die Faust nicht zeigen und noch weniger Steine werfen.

In einem Königreich ist nur der König reich. Alle anderen müssen schuften, sparen, Steuern zahlen und für den König in den Krieg ziehen.


Lex Layouts

Wie-du-mir.jpg

Maerz_Betet.jpgHans-Rudolf in der Sonntags-Schule

NY_Window_Cleaner.jpg

Window Cleaner

Leuenberger.jpgBundesrat Moritz Leuenberger im Gespräch mit Gott

Man_sells_coat_in_harlem.jpg

Der Zugewanderte

"Niopo, Niotei" tönt es in der Nähe des Hunter Colleges.

"Niopo, Niotei"

Da ist es wieder.
Es muss ein Japaner sein, geht es mir durch den Kopf.

Am Rande des Gehsteigs entdecke ich den Rufer. Er trägt eine frisch gewaschene Küchenschürze und bewegt sich ruhelos von einem Fuss auf den anderen tretend. Sein Mund begleitet ihn im Rhytmus, indem er einen Kaugummi mit seinen Zähnen zu zermalmen versucht.

"Niopo, Niotei", ruft er unverdrossen.

Ich schaue ihm eine Weile zu, um herauszufinden was seine Botschaft ist.

Er hat seine Arme ausgebreitet und streckt den Passanten zwei Zeitungen entgegen, die er in seinen Händen hält.

"Niopo, Niotei", rollt es über seine Lippen.

Warum japanisch, denkle ich bis die Titel der Zeitungen mir ins Auge springen.

"New York Post" und "New York Times".

Ich schmunzle und mache mich auf meinen Weg.

"Niopo, Niotei" ruft es in den New Yorker morgen.

Einige Tage später spreche ich ihn an. Sein Name ist Pedro, er sei aus Peru und nach Amerika gekommen um reich zu werden. Vor mehr als dreissig Jahren. Er habe auf dem Bau gearbeitet und seine Frau hat wohlhabenden Müttern die Kinder erzogen.

Ich beobachte ihn wie er den Verkauf handhabt, das Geld entgegen nimmt und Kleingeld herausgibt. Wenn er eine Zeitung verkauft hat, lässt er die Münzen in ein Marmeladeglas fallen. Die Noten steckt er in eine Tasche, welche unter seiner Schürze steckt.

Neben ihm am Gehsteigrand stehen drei Harassen auf dem Kopf. Darauf liegen streng ausgerichtet verschiedene Zeitungen.

Seine Frau sei vor einem halben Jahr gestorben, teilt er mir traurig mit, und ihm sei es langwelig geworden. Jetzt macht sein Leben wieder Sinn.

Pedro winkt mir über die Strasse nach, wenn er mich am morgen entdeckt. In Gedanken umarme ich ihn jedesmal.

Christmas_is_gone.jpg

Tax_man_in_new_york.jpg

Moritz_spielt.jpg

Draht Los

Sonja sitzt im Bus. Sie fährt an ihren Arbeitsplatz.
Lebevoll streicht ihre Hand über das neue Mobil-Phone.

Weiterlesen"" »

Butcher_NYC.jpg

The four Swiss

Neue Einträge

Powered by
Movable Type 6.3